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FritzBox defekt? Mit einem Recovery-Image eine scheinbar kaputte Fritz-Box retten, wiederherstellen und wiederbeleben

Eine FritzBox läuft und läuft und läuft. Normalwerweise ist das so. Aber nicht immer. Mitunter schleicht sich auch bei der robusten FritzBox der Fehlerteufel ein. Nach einem fehlgeschlagenen Firmware-Update kann es zum Beispiel passieren, dass die Fritzbox partout nicht mehr reagiert. Mit ein paar Tricks und Kniffen lässt sich die scheinbar tote Fritzbox aber wiederbeleben.

FritzBox-Reset, Recover-Image und Wiederbelebungs-Tool

In den meisten Fällen hilft es, eine sogenanntes Recover-Image (Wiederhestellungs-Abbild) zu installieren. Das geht folgendermaßen:

1. Um an das Recover-Image inklusive einer älteren Firmware zu kommen, rufen Sie die Webseite ftp://ftp.avm.de/fritz.box auf und klicken auf den Ordner für die entsprechende Fritzbox, etwa “fritzbox.fon_wlan_7390″.

2. Es folgt ein Klick auf den Unterordner “x_msic” sowie “deutsch”.

3. Klicken Sie auf aktuellste Recover-Image, also das mit der höchsten Versionsnummer oder dem neuesten Änderungsdatum.

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4. Um das heruntergeladene Recover-Image zu installieren, entfernen Sie zuerst alle Kabel von der Fritzbox; auch das Stromkabel.

5. Verbinden Sie mit einem Netzwerkkabel den PC mit dem ersten LAN-Netzwerkanschluss der Fritzbox.

6. Dann starten Sie per Doppelklick auf die heruntergeladene EXE-Datei das Recover-Image-Programm.

7. Stöpseln Sie das Stromkabel des Netzteils erst in die Fritzbox, wenn der Installations-Assistent Sie dazu auffordert.

8. Sollte die FritzBox noch leben, erscheint nach einigen Augenblicken das Protokollfenster. Hier können Sie mitverfolgen, wie die FritzBox geprüft und anschließend das Recover-Image aufgespielt wird. Danach ist die FritzBox wieder einsatzbereit, und Sie müssen nur noch die Einstellungen und Zugangsdaten nachtragen. Falls Sie Ihre FritzBox-Einstellungen zuvor gesichert haben, können Sie sie über den Befehl “System | Einstellungen sichern | Wiederherstellen” auch in einem Rutsch wieder einspielen.

Anschließend sollten die Firmware des Routers wieder auf den neuesten Stand bringen.  Für das Firmware-Update wechseln Sie in den Bereich “Erweiterte Einstellungen | System | Firmware-Update”.

iPhone Home-Button defekt? Mit Assistive Touch defekte Home-Buttons durch Software-Button ersetzen

So ein iPhone ist robust hält eine Menge aus. Das gilt auch für den Homebutton. Im Laufe eines iPhone-Lebens muss der Homebutton eine Menge aushalten. Doch was tun, wenn der Homebutton klemmt oder einfach nicht mehr funktioniert? Dann müssen Sie das iPhone nicht gleich zur teuren Reparatur schicken. Defekte Home-Buttons können Sie ganz einfach per Software simulieren.

Der Home-Button auf dem iPhone-Display

Das Zauberwort heißt “Assistive Touch”. Eigentlich hat Apple Assistive Touch als Bedienhilfe für iPhone-User gedacht, die aufgrund einer Behinderung den Homebutton nicht richtig bedienen können. Die Bedienhilfe eignet sich aber auch hervorragend als Ersatz-Home-Taste. So wird sie eingerichtet:

1. Wechseln Sie in den Bereich “Einstellungen | Allgemein”, und tippen Sie auf “Bedienungshilfen”.

2. Blättern Sie nach unten, und tippen Sie auf “AssistiveTouch”.

3. Im folgenden Fenster aktivieren Sie die Funktion “AssistiveTouch”.

Jetzt erscheint oben links auf dem iPhone-Display ein kleiner weißer Button, der nach etwa einer Sekunde leicht transparent wird. Das ist jetzt praktisch Ihr neuer Home-Button. Der Button lässt sich mit  dem Finger beliebig auf dem Display platzieren.

Wenn Sie mit dem Finger darauf tippen, erscheint ein neues Menü. Hier können Sie unter anderem mit “Home” das Drücken des Homebuttons simulieren. Zudem gibt es weitere Schnellbefehle für Siri, zum Sperren und Drehen des Bildschirms, zum Stummschalten oder zum Einstellen der Lautstärke.

USB-Stick defekt? Daten von beschädigten USB-Sticks retten

USB-Sticks werden als Massenware möglichst billig produziert. Das führt zwangsläufig zu Qualitätseinbußen bei Material und Verarbeitung. Die Konsequenz ist, dass diese Billig-Sticks sehr schnell verschleißen. Wenn sie dann auch noch ein paar Mal herunterfallen, ist deren Schicksal schnell besiegelt: Ab in den Mülleimer. Doch vorher gibt es noch zwei Möglichkeiten die gespeicherten Daten zu retten. Dazu brauchen Sie nur etwas Tesa-Film oder Ihren Backofen. (mehr …)