nudeln

Oma Christels Schinken-Makkaroni mit Sahnesauce 

Dieses Rezept setzt auf einfache, ehrliche Zutaten. Um schädliche Zusatzstoffe zu vermeiden, achte beim Schmelzkäse darauf, eine Sorte ohne unnötige Phosphate zu wählen, oder nutze einen hochwertigen Sahne-Schmelzkäse aus der Kühlung.

Zutaten für 4 Personen:

  • 500 g Makkaroni (die langen mit Loch)
  • 1 Packung Kochschinken/Proscutto
  • 200 ml Sahne
  • 200 ml Milch
  • 200 g Schmelzkäse (z. B. Sahne- oder Kräutergeschmack)
  • 100 g geriebener Emmentaler oder Bergkäse (für die Würze)
  • 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 EL Butter
  • Salz, Pfeffer, eine Prise Muskatnuss
  • Optional für die pikante Note: 1 TL edelsüßes Paprikapulver oder eine Prise Cayennepfeffer
    •  

 

Zubereitung

  •  Pasta kochen: Die Makkaroni in reichlich Salzwasser al dente (bissfest) kochen. Gieße sie ab, aber bewahre etwa eine Kelle des Nudelwassers auf.
  • Die Sauce: Während die Nudeln kochen, die Butter in einem Topf schmelzen. Die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Den Schinken anbraten.
  • Cremig rühren: Sahne und Milch dazugeben und leicht erwärmen. Den Schmelzkäse in die Flüssigkeit rühren, bis er sich vollständig aufgelöst hat. Wichtig: Nicht sprudelnd kochen lassen, damit die Sauce nicht ausflockt.
  • Abschmecken: Jetzt wird es pikant! Würze die Sauce kräftig mit Salz, Pfeffer, Muskat und deinem Paprikapulver oder Cayennepfeffer.
  • Verheiraten: Die Makkaroni mit der Käsesauce mischen. Falls es zu dickflüssig ist, gib einen Schluck vom Nudelwasser dazu.

 

  • Das Finale (Backofen-Option): * Fülle die Mischung in deinen gewässerten Römertopf oder verteile sie auf der Pampered Chef Platte.
  • Bestreue das Ganze mit dem geriebenen Emmentaler.
  • Backe es bei 200°C Ober-/Unterhitze für ca. 15–20 Minuten, bis der Käse goldbraun und knusprig ist.

 

Fachausdrücke kurz erklärt

  •  Al dente: Italienisch für „für den Zahn“. Die Nudeln sind dann fertig, wenn sie im Kern noch einen leichten Widerstand beim Draufbeißen haben und nicht matschig sind.
  • Glasig dünsten: Das bedeutet, die Zwiebeln bei mittlerer Hitze so lange zu garen, bis sie leicht durchscheinend (wie Glas) und weich sind, aber noch keine braune Farbe angenommen haben.

 

Ein kleiner Tipp für dich

Da du mediterrane Küche liebst, könntest du kurz vor dem Servieren noch ein paar frische Kräuter wie glatte Petersilie darüberstreuen. Das gibt dem schweren Gericht eine schöne Frische.

Zitronenspaghetti mit Garnelen

Zutaten für 4 Portionen

500 gSpaghetti
1 Stück(e)Ingwer, frischer, ca. daumengroß
2 kleineChilischote(n)
400 gGambas, geschälte
1Zitrone(n), unbehandelt, den Abrieb davon
½Zitrone(n), davon den Saft
 Salz und Pfeffer
¼ LiterSahne oder Sahneersatz
 Öl
 Currypulver
 Koriandergrün

 

Zubereitung

Ingwer schälen und fein hacken, Chilischoten entkernen und ebenfalls hacken. Nach Wunsch mehr oder weniger Chili verwenden. Den Ingwer in Öl anrösten, Chili beimengen und kurz mitrösten.

Die Gambas salzen und dazugeben. Currypulver zu den Gambas einrühren, damit eine schöne Farbe entsteht. Zitronensaft und Zitronenschale in Sahne aufkochen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nudeln in kochendem Salzwasser nach Packungsvorschrift garen. Die gegarten Spaghetti in die Sahne-Zitronensoße geben, durchmischen und nochmals kurz erhitzen. Die Spaghetti auf Tellern anrichten und die Gambas darüber geben. Mit Koriander garnieren.

Nudeln richtig kochen – 10 clevere Pasta-Tipps

1. Den richtigen Topf wählen

 

Nudeln brauchen Platz. Wählen Sie deshalb zum Nudeln richtig kochen einen möglichst großen Topf – auch, damit nichts überkocht. Je 100 g Nudeln brauchen Sie immerhin 1 l Wasser!

 

2. Wasser blitzschnell aufkochen

 

Geben Sie etwas Wasser in den Topf und stellen Sie den Herd an. Das übrige Wasser im Wasserkocher aufkochen und dann in den Topf umfüllen – geht viel schneller und spart Energie.

 

3. Richtig salzen

 

Je 100 g Nudeln brauchen Sie 1 gestrichenen EL Salz. Geben Sie das Salz aber erst zum Wasser, wenn es heiß ist und sich das Salz sofort auflösen kann. Setzt es sich am Topfboden ab, frisst es winzige Löcher in den Edelstahl.

 

4. Ab und zu umrühren

 

Damit die Nudeln nicht zusammenkleben, beim Kochen ab und zu umühren. Geben Sie lieber kein Öl ins Wasser, denn wenn die Nudeln mit einem Fettfilm überzogen sind, können sie sich nicht mehr so gut mit der Soße verbinden.

 

5. Soße zeitig zubereiten

 

Die Soße sollte immer vor den Nudeln fertig sein! Denn sie kann ohne Probleme warmgehalten werden, bis die Pasta gar ist. Umgekehrt funktioniert das nicht so gut.

 

6. Garprobe machen

 

Wenn Sie Nudeln richtig kochen, sind sie innen noch leicht bissfest. Probieren Sie deshalb nach Ablauf der auf der Verpackung angegebenen Garzeit eine Nudel. Ist sie zu hart, noch etwa eine halbe Minute weiterkochen und erneut probieren.

 

7. Nicht abschrecken

 

Nach dem Abgießen die Nudeln nicht mit kaltem Wasser abschrecken. So spülen Sie die Stärke von den Nudeln und die Soße bleibt nicht mehr so gut haften. Außerdem kühlt die Pasta schneller ab. Einzige Ausnahme: Nudeln für Nudelsalat werden nach dem Abschrecken nicht so schnell matschig.

 

8. Kochwasser auffangen

 

Wenn Sie die abgetropften Nudeln wieder mit etwas Kochwasser mischen, verkleben sie nicht so schnell. Außerdem können Sie mit dem stärkehaltigen Wasser auch eine zu dünne Soße binden – einfach 2-3 EL unter die Soße rühren und erneut aufkochen.

 

9. Nudeln und Soße mischen

 

Mischen Sie Pasta und Soße noch vor dem Servieren in einer großen, vorgewärmten Schüssel. So bleibt beides heiß und kann sich gut verbinden.

 

10. Nudeln richtig aufbewahren

 

Gekochte Nudeln können Sie im Kühlschrank etwa zwei Tage aufbewahren. Trockene Nudeln halten sich – kühl und trocken gelagert – bis zu einem Jahr.