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Microsoft Edge: So kannst du deine Passwörter verwalten

In den meisten Web-Browsern sind Passwort-Manager integriert, die automatisch erkennen, wann Login-Daten eingegeben werden. Die Passwörter können dann im Browser gespeichert und bei Bedarf mit einem Klick in die Anmeldemaske eingegeben werden. Im Edge-Browser kannst du die Speicher-Funktion ein- und ausschalten, oder bestehende Logindaten bearbeiten.

Du gelangst im Edge-Browser über die Menü-Schaltfläche (drei Punkte-Menü) und über Einstellungen | Erweiterte Einstellungenzum Bereich Datenschutz und Dienste. Hier kannst du den Passwort-Manager über den Schalter Speichern von Kennwörtern anbieten ein- oder ausschalten.

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Mit einem Klick auf Meine gespeicherten Kennwörter verwalten gelangst du zur Liste der Webseiten mit Logindaten.

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Mit dem rechten X löschst du die Daten und mit einem Klick auf die Webseite wird die Bearbeitungsfunktion eingeblendet.

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Nun kannst du neue Benutzernamen und/oder Kennwörter einpflegen und sofort speichern.

Leider kann der Passwortmanager nicht dazu benutzt werden, ein Kennwort auszulesen, das du vergessen hast. Kennwörter werden ausschließlich durch einen Platzhalter angezeigt.

Du kannst jedoch über die Systemsteuerung zur Klarschrift-Anzeige des benötigten Logins gelangen. Folge dazu dem Pfad Systemsteuerung | Benutzerkonten | Anmeldeinformationsverwaltung.

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Öffne im Bereich Webkennwörter den Eintrag der Webseite dessen Zugangsdaten du auslesen möchtest. Zunächst wird neben Kennwort noch der Platzhalter angezeigt. Klicke auf Einblenden und gib dann dein Microsoft-Kennwort ein, um an die Klarschrift-Anzeige der Logindaten zu gelangen.

Facebook Logins: Wer hat sich wann wo wie oft eingeloggt? Alle Details downloaden.

Wissen Sie noch genau, wann Sie sich von wo aus wie oft bei Facebook eingeloggt haben? Sicher nicht. Muss man auch nicht. Denn Facebook führt selbst genau Buch über die Logins und Loginversuche. Wer möchte, kann einen Blick ins Login-Logbuch werfen und sich detailliert anzeigen lassen, wann und von wo aus die Loginversuche stattgefunden haben. Zwei Methoden stehen zur Auswahl: die aktiven Sessions oder die detaillierte Liste per Download.

Nur aktive Sessions anzeigen

Wer hat eigentlich gerade Zugriff auf mein Facebook-Konto? Das kann man ganz leicht in den Einstellungen überprüfen. Dazu die direkt Seite Von wo aus du dich anmeldest aufrufen oder oben rechts auf den Pfeil, dann aufEinstellungen und Sicherheit sowie Von wo aus du dich anmeldestklicken. In der Liste sind alle Geräte und Apps gelistet, die gerade auf den eigenen Facebook-Account zugreifen.

Das bedeutet in der Praxis: auf den hier aufgeführten Geräten kann man sich ohne Eingabe des Facebook-Kennworts ins Facebook-Konto einloggen und braucht kein Kennwort, da dieses gespeichert und das Gerät für den Auto-Login authorisiert ist.

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Dank der Liste kann man genau sehen, wann man sich zum Beispiel vom Handy oder Firmenrechner aus bei Facebook eingeloggt hat und ob der Login noch aktiv ist. Wer jetzt zum Beispiel vergessen hat, sich auf dem Firmen-PC auszuloggen, kann das über die Liste nachholen und per Klick auf Aktivität beenden die Sitzung schließen. Das bedeutet: Auf diesem Rechner ist der automatische Login deaktiviert; beim nächsten Zugriff auf Facebook muss man sein Kennwort neu eingeben. Per Klick auf Alle Aktivitäten beenden kann man auch einen Rundumschlag durchführen und in einem Rutsch alle aktiven Sitzungen schließen.

Alle Login-Details inklusive IP-Adressen downloaden

Die Infos aus der Aktivitätenliste reicht noch nicht? Sie möchte alle Login-Daten inklusive der IP-Adressen haben. Bitte schön: Bei Facebook gibt es eine versteckte Funktion, die wesentlich mehr Login-Informationen liefert. Darunter auch, wann über welche IP-Adresse aufs Facebook-Konto zugegriffen wurde.

Dazu direkt die Seite für die Allgemeinen Kontoeinstellungen aufrufen oder oben rechts auf den Pfeil und dann auf Einstellungen klicken. Hier folgt ein Klick auf den Link Lade eine Kopie deiner Facebook-Daten herunter.

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Anschließend per Klick auf Mein Archiv aufbauen Facebook damit beauftragen, alle Daten zum eigenen Konto aus den Datenbanken zu fischen und als Download bereitzustellen. Der Download ist nicht sofort möglich, sondern es dauert eine Weile bis die Daten zusammengesammelt und als Download bereitgestellt sind.

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Sobald Facebook die Daten zusammengestellt hat, erhalten Sie eine E-Mail. Je nach Datenvolumen dauert es etwa 10 bis 30 Minuten. In der E-Mail mit dem Betreff Your Facebook download is ready finden Sie einen Link, über den Sie die Downloadseite aufrufen und per Klick auf Archiv herunterladenden gesamten Datenbestand dann als ZIP-Datei downloaden können.

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Die heruntergeladene Datei müssen Sie dann nur noch entpacken und die darin enthaltene index.htm-Datei doppelt anklicken und im Browser öffnen. Hier klicken Sie auf den Menüpunkt Sicherheit, um eine ausführliche Liste aller Aktivitäten rund ums Konto anzuzeigen. Hier steht haarklein, wann von welcher IP-Adresse und mit welchem Browser und Cookie der Login erfolgte.

Google Chrome Kennwörter: Gespeicherte Passwörter, Logins und Anmeldedaten auslesen und sichtbar machen

Mit der Zeit meldet man sich bei verschiedenen Online-Shops, Auktionsplattformen, Internetdiensten, und verschiedenen anderen Webseiten an. Chrome speichert bei Bedarf diese Anmeldedaten inklusive der Webseite ab. Wenn man mal Anmeldedaten für die eine oder andere Webseite vergessen hat, kann man sich alle bei Chrome gespeicherten Zugangsdaten und Passwörter in Klarschrift anzeigen lassen.

Chrome zeigt alle Kennwörter in Klartext und unverschlüsselt

Um alle gespeicherten Zugangsdaten anzuzeigen, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Geben Sie in die Adresszeile des Chrome-Browser den Befehl

chrome://settings/passwords

ein, und drücken Sie die [Return/Eingabe]-Taste.

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2. Auf der folgenden Seite erhalten Sie eine Liste aller Dienste, für die Sie bei Chrome die Logindaten wie Benutzername und Kennwort gespeichert haben.

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3. Die Passwörter sind zunächst mithilfe von Punkten unkenntlich gemacht. Sie lassen sich aber sichtbar machen, indem Sie in die jeweilige Zeile klicken und danach auf “Anzeigen” klicken. Jetzt wird das jeweilige Kennwort in Klarschrift angezeigt. Mit einem Klick auf “Ausblenden” wird es wieder versteckt.

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Übrigens: Wenn Sie schon in der Passwort-Anzeige sind, prüfen Sie doch mal, ob Sie nicht ein paar nicht benötigte Zugangsdaten löschen können. Hierzu markieren Sie einen Eintrag und klicken in der jeweiligen Zeile am rechten Rand auf das X.

Vorsicht, wenn andere den Rechner verwenden

Das Anzeigen gespeicherter Kennwörter ist eine bequeme Sache, wenn man mal das jeweilige Kennwort vergessen hat und wieder in Erfahrung bringen möchte. Doch Vorsicht, denn das kann jeder, der Zugriff auf den Rechner hat. Wenn Sie Ihren PC also zum Beispiel verleihen oder im Büro den Raum verlassen, könnte mit dieser Methode jeder ganz schnell und unbemerkt die gespeicherten Kennwörter anzeigen lassen. Im Büro sollten Sie Ihren Rechner daher vor Verlassen des Raums sperren, etwa mit der Tastenkombination [Windows-Taste][L] – vorausgesetzt, Ihr Windows-Konto ist mit einem Passwort geschützt.

Facebook und andere Logins sicherer machen: Internetverbindung verschlüsseln, bevor Benutzername und Kennwort eingegeben werden

Damit Kennwörter von Hacker und Datenspionen nicht ausgespäht werden können, sollten Anmeldedaten immer verschlüsselt übertragen werden. Facebook scheint diese Grundregel des sicheren Logins egal zu sein. Hier werden Benutzername und Kennwort stets unverschlüsselt übertragen – und erst danach die Datenübertragung verschlüsselt. Wem das zu unsicher ist, kann die Verbindung bereits vor der Eingabe von Facebook-Name und Passwort verschlüsseln.

Facebook-Kennwörter mitlesen

Darum geht’s: Wenn Sie bei Facebook ausgeloggt sind und die Seite facebook.de aufrufen, müssen Sie oben rechts Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Facebook-Kennwort eingeben und dann auf “Anmelden” klicken. Die Anmeldeseite ist allerdings nicht verschlüsselt – erkennbar am fehlenden Schloss-Symbol und “http://” statt “https://” vor der Adresse. Nach dem Klick auf “Anmelden” werden Ihre Anmeldedaten also unverschlüsselt und im Klartext übertragen und könnten mit geeigneten Hackertools problemlos mitgeschnitten werden.

Facebook-Login sicher machen

Damit das nicht passiert, können Sie die Verbindung vorher sicher machen. Hierzu rufen Sie die Facebook-Seite nicht einfach mit “facebook.de”, sondern über die folgende Adresse auf:

https://www.facebook.com

Wichtig ist das “s” in “https”. Das “s” steht für Sicherheit. Zusätzlich erscheinen bei einigen Browsers Schloss-Symbole, etwa bei Google Chrome. Da der Aufruf über das https-Protokoll erfolgt, wird bereits beim ersten Verbindungsaufbau eine verschlüsselte Verbindung hergestellt. Sobald Sie jetzt Ihre Anmeldedaten eingeben und auf “Anmelden” klicken, werden Benutzername und Kennwort in verschlüsselter Form übertragen.

Der Trick funktioniert auch bei anderen Anbietern. Sobald Sie sehen, dass die Anmeldeseite unverschlüsselt ist – also das “s” in “https” oder das Schloss-Symbol fehlt – , geben Sie die Adresse einfach erneut mit vorangestelltem “https” ein, also für den Login zum Kundencenter von 1&1 zum Beispiel statt
http://home.1und1.de

die sicherere Variante

https://home.1und1.de